Matcha ist kein Kaffee und will auch nicht so behandelt werden. Das Pulver besteht aus fein gemahlenen Blättern, es wird nicht aufgegossen und wieder herausgenommen, sondern mitgetrunken. Deshalb schmeckt man jeden Fehler beim Aufschlagen sofort.
Wir bereiten ihn mit Wasser um die achtzig Grad zu. Kochendes Wasser macht ihn bitter und lässt ihn flach schmecken. Danach kommt entweder Hafer- oder Kuhmilch dazu, beides funktioniert, die Hafermilch bringt etwas mehr Süsse mit.
Am liebsten trinken wir ihn kalt über Eis. Die Bitterkeit tritt zurück, ohne dass man Zucker braucht, und an einem warmen Nachmittag ist das genau richtig.
Auf der Karte steht er als Matcha Latte, wahlweise mit Hafer oder Kuh. Wer ihn lieber pur möchte, sagt einfach Bescheid.